Unternehmensplanung · mehrjährig · zusammenhängend

Unternehmensplanung: Aus Annahmen wird ein Plan, der über mehrere Jahre zusammenhält

Umsatz, Kosten, Steuern, Privatbereich, Liquidität und Finanzierung hängen in RentaS an einem Modell. Ändert sich eine Annahme, rechnen die verknüpften Planungsrechnungen neu – und Sie müssen nichts von Hand nachziehen.

Musterfall · Gründungsplanung

Sechs Planjahre in einer Ansicht – vom Umsatz bis zum Jahresüberschuss

Der Musterbetrieb Werbetechnik plant von 2027 bis 2032. Umsätze, Wareneinsatz, Kostenarten, Zinsen und Steuern stehen Jahr für Jahr untereinander – jede Zeile lässt sich bis auf die einzelnen Konten aufklappen.

RentaS BWA, 6-Jahres-Übersicht des Musterbetriebs Werbetechnik: Umsätze von 65.990 Euro (2027) bis 105.920 Euro (2032), Wareneinsatz 26 Prozent, Rohertrag, einzelne Kostenarten, Gesamtkosten, Betriebsergebnis, Zinsen, Gewerbesteuer und Jahresüberschuss von 22.777 Euro bis 50.481 Euro.
Musterunternehmen · fiktive Daten · BWA, 6-Jahres-Übersicht 2027–2032 · Musterbetrieb Werbetechnik

Die Planungsaufgabe

Der Moment, in dem eine Planung auseinanderfällt

Der Mandant schließt den Mietvertrag doch anders ab. Die Finanzierung kommt einen Monat später. Der Umsatz startet flacher als geplant. Jede dieser Änderungen ist normal – und in getrennten Tabellen bedeutet jede davon, dass an vier Stellen nachgezogen werden muss. Eine davon vergisst man.

Eine Unternehmensplanung muss deshalb mehr leisten, als Zahlen nebeneinanderzustellen: Sie muss zeigen, was aus einer Annahme folgt – für das Ergebnis, für das Konto und für die Finanzierung, und zwar in jedem Planjahr.

RentaS setzt nicht bei der einzelnen Tabelle an, sondern bei ihrer Verbindung. Kapitalbedarf, Finanzierung, Ertragsplanung, Steuern und Liquidität greifen in einem Modell ineinander.

Der Planungsweg Gründungsfall

Wie aus einer Umsatzannahme ein vollständiger Plan wird

Am Musterbetrieb Werbetechnik: Die Umsatzannahme ist der Anfang. Was daraus folgt, rechnet RentaS Zeile für Zeile und Jahr für Jahr weiter – bis zur Frage, ob nach Privatentnahmen und Kapitaldienst etwas übrig bleibt.

Musterbetrieb Werbetechnik, Planjahre 2027 bis 2032: Umsätze, Steuern, Jahresüberschuss, Privatbereich, Kapitaldienst, Über- und Unterdeckung sowie Bilanzsumme mit Differenz 0 Euro.
in €202720282029203020312032
Umsätze65.99081.80091.20096.760101.760105.920
Steuern (BWA)01.7052.6393.3283.8074.230
Jahresüberschuss22.77734.97240.71244.94147.88650.481
Privatbereich13.98930.17234.52036.77238.50540.116
Kapitaldienst3.1063.3883.3893.3893.389282
Überdeckung8.5064.1625.4126.1577.21210.921
Bilanzsumme Differenz33.076 035.405 038.839 044.008 050.217 060.396 0

Musterunternehmen · fiktive Daten · Musterbetrieb Werbetechnik, Werte aus BWA und Bilanzgleichung 2027–2032 · Tabelle seitlich verschiebbar

  1. 1 · Die Annahme

    Der Umsatz, Konto für Konto

    Der Jahreswert entsteht je Umsatzkonto – manuell, aus einem Quelljahr mal Wachstum oder in die Folgejahre fortgeschrieben – und wird über eine Monatsverteilung auf das Jahr gelegt. Zwei Umsatzkonten ergeben im ersten Planjahr 65.990 €.

    RentaS Prognose-Rechner, Umsatzplanung für das Umsatzkonto 8000 im Jahr 2027: Jahreswert 36.550 Euro, drei Wege für den Jahreswert (manuell, Einzeljahr aus Quelljahr mal Wachstum, Folgejahre fortschreiben), Auswahl von Umsatzverläufen als Vorlage und die Monatsverteilung in Prozent.
    Musterunternehmen · fiktive Daten · Umsatzplanung Konto 8000, 2027
  2. 2 · Ergebnis und Steuern

    Vom Umsatz zum Jahresüberschuss

    Wareneinsatz, Kostenarten und Zinsen führen zum Ergebnis. Daraus entstehen die Steuern in der BWA – im Gründungsjahr 0 €, im zweiten Planjahr 1.705 €, danach wachsen sie mit dem Ergebnis. Ändert sich der Umsatz, rechnen die Folgejahre mit.

    RentaS BWA-Monatsansicht 2027 des Musterbetriebs Werbetechnik: Umsatzkonten 8000 und 8400 je Monat, Summe Umsätze von 2.133 Euro im Januar bis 7.451 Euro im Oktober, Jahressumme 65.990 Euro, Wareneinsatz und Rohertrag je Monat.
    Musterunternehmen · fiktive Daten · BWA-Monatsansicht 2027
  3. 3 · Privatbereich und Kapitaldienst

    Reicht es nach Entnahmen und Tilgung?

    Wer vom Ergebnis lebt, braucht den Privatbereich im Plan. Nach dem Privatbereich bleibt die Kapitaldienstgrenze, davon geht der Kapitaldienst ab. Im Musterfall bleibt in jedem Planjahr eine Überdeckung – im zweiten Jahr mit 4.162 € die knappste.

    RentaS BWA, sechs Planjahre 2027 bis 2032 des Musterbetriebs Werbetechnik: Gesamtkosten, Betriebsergebnis, Zinsen, Steuern, Jahresüberschuss, Privatbereich, Kapitaldienstgrenze, Kapitaldienst sowie Über- und Unterdeckung. 2027: Jahresüberschuss 22.777 €, Privatbereich 13.989 €, Überdeckung 8.506 €; 2028: Überdeckung 4.162 €.
    Musterunternehmen · fiktive Daten · Ergebnis, Privatbereich und Kapitaldienst 2027–2032
  4. 4 · Planbilanz nur bei Gründung

    Die Probe: Aktiva gleich Passiva

    Wird von Grund auf geplant, führen Kapitalbedarf, Finanzierung, Ergebnis, Steuern und Liquidität in eine Planbilanz. Sechs Planjahre, sechsmal 0 € Differenz.

    RentaS Bilanzgleichung je Jahr, Musterbetrieb Werbetechnik: Aktiva und Passiva von 33.076 Euro (2027) bis 60.396 Euro (2032), Differenz in allen sechs Jahren 0 Euro.
    Musterunternehmen · fiktive Daten · Bilanzgleichung 2027–2032

Die Übersicht fasst Werte aus der Anwendung zusammen; sie ist keine eigene Ansicht in RentaS. Die Planbilanz entsteht bei Gründungsplanungen aus einer vollständigen Eingabe – aus importierten Ist-Daten eines bestehenden Unternehmens erzeugt RentaS keine Planbilanz.

Finanzierung Gründungsfall

Die Finanzierung ist Teil der Planung, nicht ihr Anhang

Aus Investitionen und Anlaufkosten ergibt sich der Kapitalbedarf – im Musterfall 23.000 € netto, dazu 2.470 € für die Vorfinanzierung der Umsatzsteuer. Die Finanzierung stellt Eigenkapital und Darlehen dagegen, bis die Lücke 0 € beträgt.

Von dort wirkt sie weiter: Einlage und Darlehen fließen im Januar in die Liquidität, Zinsen und Tilgung stehen ab Februar in den Auszahlungen, die Zinsen im Ergebnis und der Kapitaldienst in der Kapitaldienstfähigkeit.

RentaS Kapitalbedarfsplanung des Musterbetriebs Werbetechnik: gesamter Kapitalbedarf netto 23.000 Euro, zuzüglich Vorfinanzierung Umsatzsteuer 2.470 Euro, Kapitalbedarf brutto 25.470 Euro.
Musterunternehmen · fiktive Daten · Kapitalbedarf 25.470 €
RentaS Finanzierung des Musterbetriebs Werbetechnik: Eigenkapital aus Ersparnissen 10.470 Euro (41 Prozent), Gründungsdarlehen Hausbank 15.000 Euro (59 Prozent), Summe 25.470 Euro, Finanzierungslücke 0 Euro – gedeckt.
Musterunternehmen · fiktive Daten · Finanzierung: 10.470 € Eigenkapital, 15.000 € Darlehen
RentaS Liquiditätsplanung 2027 des Musterbetriebs Werbetechnik, Einzahlungen: im Januar 69 Euro Zahlungseingänge aus Umsätzen, 10.470 Euro Eigenkapital-Einlage und 15.000 Euro Darlehenszufluss; im März 2.138 Euro Vorsteuererstattung auf die Investitionen.
Musterunternehmen · fiktive Daten · Liquidität 2027: Einlage und Darlehen im Januar

Mehrere Jahre, jeder Monat

Ein Jahresergebnis sagt nicht, ob das Konto im Februar reicht

Die Ergebnisplanung rechnet in Jahren und Monaten, die Liquidität Monat für Monat. Erst dort wird sichtbar, wann Investitionen, Zinsen, Tilgung und Privatentnahmen tatsächlich abfließen.

Im Musterfall liegt das Konto nach dem Januar bei 7.264 €, sinkt im Februar auf 6.023 € und steht zum Jahresende bei 19.085 € – der Jahresüberschuss von 22.777 € allein hätte das nicht gezeigt.

Die Steuern fließen an ihren Terminen: Umsatzsteuer nach dem eingestellten Voranmeldungszeitraum, Gewerbe- und Einkommensteuer als Vorauszahlungen. Die Steuerberechnung richtet sich nach der Rechtsform.

RentaS Liquiditätsplanung 2027 des Musterbetriebs Werbetechnik, Auszahlungen und Ergebnis: Investitionen im Januar, Zinsen und Tilgung ab Februar, Privatbereich 287 Euro bis Juni und 1.667 Euro ab Juli; Liquidität am Monatsende von 7.264 Euro im Januar über 6.023 Euro im Februar bis 19.085 Euro im Dezember.
Musterunternehmen · fiktive Daten · Liquidität 2027, Auszahlungen und Monatsende · Musterbetrieb Werbetechnik

Bestehendes Unternehmen oder Gründung

Zwei Ausgangslagen, zwei Planungswege

Eine Gründung wird von Grund auf geplant. Ein bestehendes Unternehmen bringt Ist-Jahre mit, auf die die Planung aufsetzt. RentaS kann beides – aber nicht dasselbe.

Gründung

Von der Annahme bis zur Planbilanz

  • Kapitalbedarf und Finanzierung
  • Mehrjährige Rentabilität und Liquidität
  • Steuern und Privatbereich
  • Break-even und Kapitaldienstfähigkeit
  • Planbilanz, die in jedem Planjahr aufgeht
  • Bericht als Word-Datei

Gezeigt am Musterbetrieb Werbetechnik, 2027–2032.

Bestand

Von den Ist-Jahren in den Plan

  • Ist-Zahlen, in der Praxis per Saldenliste aus DATEV oder Simba übernommen
  • Bilanz, Bilanzanalyse und Kennzahlen mit Vorjahresvergleich
  • Planung über mehrere Jahre, Liquidität, Finanzierung
  • Kapitaldienstfähigkeit und Soll-Ist-Vergleich gegen den eigenen Plan
  • Planvarianten und Bericht

Keine fortgeschriebene Planbilanz aus importierten Ist-Daten.

Kapitalstruktur 2025 in RentaS: Eigenkapitalquote 45,8 Prozent, plus 7,2 Prozentpunkte; Fremdkapitalquote 54,2 Prozent; Verschuldungsgrad 118,3 Prozent, minus 40,6 Prozentpunkte; Finanzhebel 2,18; Anlagendeckung I 150,7 Prozent
Musterunternehmen · fiktive Daten · Kapitalstruktur 2025 mit Vorjahresvergleich · Musterbetrieb Gebäudetechnik GmbH
Bilanzgleichung je Jahr in RentaS: 2023 Aktiva und Passiva je 1.269.500 Euro, 2024 je 1.500.500 Euro, 2025 je 1.480.000 Euro, Differenz jeweils 0 Euro, Status geprüft
Musterunternehmen · fiktive Daten · Ist-Bilanzen 2023–2025, keine Planbilanz · Musterbetrieb Gebäudetechnik GmbH

Planvarianten

Was wäre, wenn – als vollständiger Planstand

Eine Investition, ein zweites Darlehen, ein vorsichtigerer Umsatz: Jede Variante ist in RentaS ein eigener, vollständiger Planstand. Eine geänderte Annahme wirkt in alle verknüpften Planungsrechnungen – Ertrag, Liquidität, Kennzahlen und Break-even rechnen neu.

So lässt sich im Gespräch zeigen, was eine Entscheidung auslöst, etwa ohne und mit der Investition. Die Varianten werden jeweils für sich durchgerechnet und betrachtet; eine Ansicht, die sie nebeneinanderstellt, gibt es nicht.

Dokumentation

Der Plan muss sich erklären lassen – dem Mandanten, den Gesellschaftern, der Bank

Aus dem aktuellen Datenstand erzeugen Sie eine neue bearbeitbare Word-Datei. Auswertung und Bericht stammen aus einem Datenbestand – es gibt keine zweite Wahrheit im Word-Dokument.

Logo, Akzentfarbe und eigene Texte hinterlegen Sie einmal. Ampelfarben und Methodenseite bleiben unverändert. Eine eigene, mitgebrachte Word-Vorlage lässt sich nicht einbinden.

Berichtsseite Break-even-Analyse 2027 des Musterbetriebs Werbetechnik: Deckungsbeitragsquote 65,7 Prozent, Break-even inklusive Privatbereich 52.615 Euro bei geplantem Umsatz von 65.990 Euro, Sicherheitsmarge 20,3 Prozent; ohne Privatbereich 31.326 Euro.
Musterunternehmen · fiktive Daten · Berichtsseite Break-even 2027 · Musterbetrieb Werbetechnik
Deckblatt eines RentaS-Berichts: Finanzauswertung Musterbetrieb Werbetechnik, Geschäftsjahre 2027 bis 2032, erstellt durch den Berater mit Name und Kontakt.
Musterunternehmen · fiktive Daten · Deckblatt des Berichts

Datenhoheit und Rollen

RentaS rechnet. Sie entscheiden.

Keine dauerhafte zentrale Speicherung der Mandanten- und Planungsdaten bei RentaS.

RentaS verarbeitet die Planungsdaten während der Arbeit lokal im Browser. Projekte speichern Sie als JSON-Datei auf Ihrem eigenen Rechner und öffnen sie von dort wieder. Eine dauerhafte zentrale Speicherung der Planungs- und Mandantendaten bei RentaS findet nicht statt. Für Anmeldung und Abrechnung nutzt RentaS einen separaten Zugangsdienst; dort werden nur die dafür erforderlichen Konto- und Abrechnungsdaten verarbeitet, nicht die Inhalte Ihrer Planungen.

Das rechnet RentaS

  • Ergebnis, Steuern und Liquidität aus Ihren Annahmen, über alle Planjahre
  • Kapitalbedarf, Finanzierung, Zins und Tilgung
  • Kapitaldienstfähigkeit und Break-even
  • Bei Gründungen die Planbilanz – mit Prüfung auf 0 € Differenz

Das beurteilen Sie

  • Ob die Annahmen realistisch sind
  • Ob der Plan tragfähig ist und die Finanzierung passt
  • Welche Variante weiterverfolgt wird
  • Was im Bericht steht und an wen er geht

Für wen

Für wen die Unternehmensplanung mit RentaS geeignet ist

Für alle, die Planung nicht nur erstellen, sondern auch erklären müssen – vor Mandanten, Banken und Förderstellen. Im Mittelpunkt stehen Steuerkanzleien und Berater; Unternehmen nutzen dieselbe Grundlage für sich selbst.

Steuerkanzleien

Strukturierte Planungsdaten, nachvollziehbare Annahmen und eine Grundlage für Mandantengespräche – als abrechenbare Leistung. Für Steuerkanzleien

Gründungs- und Unternehmensberater

Mandantenarbeit mit einheitlichen Zahlen und Unterlagen für Beratung, Finanzierung und Gründungsförderung. Für Gründungs- und Unternehmensberater

KMU und Unternehmer

Laufende Steuerung, Soll-Ist-Vergleich, Investitionsentscheidungen und ein klarer Blick auf Ergebnis, Liquidität und Finanzierung über mehrere Jahre.

Gründer

Rentabilitätsvorschau, Liquiditätsplanung, Kapitalbedarf und Finanzierung – mit nachvollziehbaren Unterlagen für Bank, Arbeitsagentur oder Förderstellen. Existenzgründung

Häufige Fragen

Häufige Fragen zur Software zur Unternehmensplanung

Was gehört zu einer Unternehmensplanung?

Umsatz- und Kostenplanung, daraus das Ergebnis mit Steuern, die Liquidität Monat für Monat und die Finanzierung mit Zins und Tilgung. Bei einer Gründung kommen Kapitalbedarf und Planbilanz hinzu. RentaS verbindet diese Bausteine in einem Modell.

Wie viele Jahre kann ich planen?

RentaS plant über mehrere Jahre; die BWA zeigt sechs Planjahre nebeneinander. Der Musterfall auf dieser Seite reicht von 2027 bis 2032.

Kann ich monatlich planen?

Ja. Die BWA gibt es in einer Monats- und einer 6-Jahres-Ansicht, die Liquidität wird Monat für Monat gerechnet. Umsätze lassen sich über eine Monatsverteilung auf das Jahr legen.

Wie hängen Rentabilität und Liquidität zusammen?

Die Rentabilität zeigt, ob ein Überschuss entsteht, die Liquidität, wann das Geld tatsächlich fließt. Im Musterfall steht einem Jahresüberschuss von 22.777 € ein Kontostand von 19.085 € zum Jahresende gegenüber – dazwischen liegen Investitionen, Kapitaldienst und Privatentnahmen.

Werden Steuern berücksichtigt?

Ja. Aus dem geplanten Ergebnis entstehen die Ertragsteuern je nach Rechtsform, die Vorauszahlungen stehen an ihren Terminen. Die Umsatzsteuer richtet sich nach dem eingestellten Voranmeldungszeitraum, mit oder ohne Dauerfristverlängerung.

Kann ich die Finanzierung abbilden?

Ja. Darlehen mit Zins und Tilgung, bei einer Gründung aus dem Kapitalbedarf abgeleitet. Die Zinsen stehen im Ergebnis, Zins und Tilgung in der Liquidität, der Kapitaldienst in der Kapitaldienstfähigkeit.

Kann ich mehrere Planvarianten anlegen?

Ja, als mehrere vollständige Planstände, etwa ohne und mit einer Investition. Eine geänderte Annahme wirkt in alle verknüpften Planungsrechnungen. Eine Ansicht, die Varianten nebeneinanderstellt, gibt es nicht.

Gibt es eine Planbilanz?

Bei Gründungsplanungen ja: Aus einer vollständigen Eingabe entsteht eine Planbilanz, die in jedem Planjahr aufgeht. Aus importierten Ist-Daten eines bestehenden Unternehmens erzeugt RentaS keine Planbilanz.

Kann ich auch bestehende Unternehmen planen?

Ja. Die Ist-Jahre bilden die Grundlage, darauf setzt die Planung über mehrere Jahre auf – mit Liquidität, Finanzierung, Kennzahlen und Kapitaldienstfähigkeit. Kommen neue Ist-Zahlen, misst der Soll-Ist-Vergleich gegen den eigenen Plan.

Kann ich Ist-Zahlen übernehmen?

Ja. RentaS liest Saldenlisten aus DATEV und Simba kontogenau ein. Das Import-Protokoll stellt Aktiva, Passiva und Differenz gegenüber, sodass sofort sichtbar ist, ob die Übernahme stimmt.

Kann ich die Planung in einen Word-Bericht übernehmen?

Ja. Aus dem aktuellen Datenstand erzeugen Sie eine neue bearbeitbare Word-Datei, mit Logo, Akzentfarbe und eigenen Texten. Eine eigene, mitgebrachte Word-Vorlage lässt sich nicht einbinden.

Wo liegen die Daten?

Während der Arbeit verarbeitet RentaS die Mandanten- und Planungsdaten lokal im Browser auf Ihrem Rechner. Projekte speichern Sie als kleine JSON-Datei auf Ihrem eigenen Rechner bzw. an einem von Ihnen gewählten Speicherort und öffnen sie bei Bedarf wieder. Die Inhalte Ihrer Planungen werden nicht dauerhaft in einer zentralen RentaS-Datenbank gespeichert. Für Anmeldung und Abrechnung nutzt RentaS einen separaten Zugangsdienst; dort werden nur die dafür erforderlichen Konto- und Abrechnungsdaten verarbeitet, nicht die Inhalte Ihrer Planungen.

Ersetzt RentaS Excel?

Für die Planung selbst: ja, das ist der Zweck. Statt Umsatz, Kosten, Steuern, Liquidität und Finanzierung in getrennten Tabellen abzugleichen, hängen sie in RentaS an einem Modell – mit Prüfungen, die zeigen, wenn etwas nicht aufgeht.

Ersetzt RentaS eine individuelle Beratung?

Nein. RentaS ersetzt keine Beratung, sondern unterstützt Berater, Unternehmer und Gründer dabei, Zahlen strukturiert zu erfassen, Zusammenhänge sichtbar zu machen und Entscheidungen besser vorzubereiten.

Live-Demo

Unternehmensplanung mit RentaS strukturiert aufbauen

Am besten an einem eigenen Fall: In einer halben Stunde zeigen wir den Weg von der Annahme über Ergebnis und Liquidität bis zur Finanzierung.